
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Die tiefenpsychologische Arbeit geht aus von den aktuellen Beschwerden/Symptomen und untersucht deren Zusammenhang mit den innerseelischen wie auch zwischenmenschlichen oder sozialen Konflikten. Dabei können Teile dieser Konflikte zunächst noch unbewußt sein und auf frühere lebensgeschichtliche Erfahrungen verweisen. In dem Maße, wie es gelingt, diese unbewußten Anteile - und wenn nötig auch deren lebensgeschichtliche Wurzeln - zunehmend zu erkennen, können sowohl neue Sichtweisen der Probleme wie auch neue Lösungen und neues Verhalten möglich werden. Dabei geschieht im Rahmen der Therapie auch modellhaftes Lernen, das im Sinne von Zielverwirklichung in den Lebensalltag übertragen werden kann. Hierfür werden im Rahmen der Therapie auch konkrete Übungsaufgaben für den Alltag überlegt.
Hypnotherapie
Mit " Hypnotherapie
" wird ein psychotherapeutisches Verfahren bezeichnet, das sich die
Möglichkeiten der klassischen Hypnose zunutze macht und diese zugleich
einbettet in ein erweitertes System therapeutischer Methoden zur Beeinflussung
mentaler und physiologischer Prozesse. Wichtige Grundsätze sind dabei
die Berücksichtigung der bereits vorhandenen positiven Fähigkeiten
(Ressourcen) eines Menschen wie auch die Aktivierung von Optimismus, gewünschte
Veränderungen bewirken zu können. In der hypnotischen Trance,
die vom Patienten in der Regel als Tiefenentspannung erfahren wird, ist
ein lebendiges inneres Erleben (als Erweiterung der lediglich bewußt-rationalen
Herangehensweise) möglich. Dabei kann es sowohl zu überraschenden
Erkenntnissen über die eigene Vergangenheit wie auch zu neuen kreativen
Lösungen für die Zukunft kommen, die zugleich sinnlich erfahrbar werden.
Anwendungsbereiche bestehen sowohl im klassischen psychotherapeutischen
Bereich wie auch in Form mentalen Trainings zum Beispiel im Sport, sowie
bei Prüfungs- und anderen beruflichen Anforderungen.
Körperorientierte Psychotherapie
Seelisches ist immer auch ein körperliches Erleben. Dies wird erfahrbar
an den körperlichen Veränderungen bei Gefühlskreationen wie
Freude, Ärger, Trauer usw., besonders einschneidend aber dann, wenn
nicht ausgedrückte Gefühle krank machen (psychosomatische Beschwerden).
Körperorientierte Psychotherapie meint die Einbeziehung des Körpers
im Hinblick auf Energie, Haltung und Ausdruck. In der therapeutischen Arbeit
werden Körperausdruck/Haltung eines Menschen im Zusammenhang mit seinem
aktuellen seelischen Befinden wie auch seiner Lebensgeschichte gesehen.
Verbale Begleitung und Aufarbeitung und körperliches Vorgehen in der
Therapie ergänzen und bedingen sich dabei gegenseitig. Ziel ist die
Entwicklung von mehr körperlicher wie seelischer Beweglichkeit und
Lebendigkeit, die sich in der Fähigkeit zu mehr Lebensgenuß niederschlagen kann.
In meiner Arbeit beziehe ich mich dabei auf die Arbeitsweise der Bioenergetischen
Analyse in der auf Alexander Lowen zurückgehenden Form.
Energetische Psychotherapie (EDxTM)
Die energetische Psychotherapie wurde vor einigen Jahren von dem Amerikaner Fred Gallo nach Deutschland gebracht. Sie hat ihre Wurzeln u.a. in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), verschiedenen Richtungen der Kinesiologie sowie verschiedenen psychotherapeutischen Schulen.
Der Grundgedanke der energetischen Psychotherapie ist dabei, daß sich psychische Vorgänge, Muster und daher auch seelische Probleme im körperlichen Energiesystem (Meridiansystem) abbilden und in diesem Zusammenhang auch beeinflussbar sind. Es hat sich gezeigt, daß, ähnlich wie in der Homöopathie und Akupunktur, durch subtile energetische Prozesse in kurzer Zeit überraschende Veränderungen bewirkt werden können. Im Rahmen der Behandlung werden dabei vom Klienten bestimmte, vorher identifizierte Akupunkturpunkte (meist an Kopf, Händen oder Oberkörper) in einer bestimmten Reihenfolge unter Anleitung des Therapeuten durch Berührung, Klopfen oder Reiben stimuliert. Diese Stimulation kann einen Selbstheilungsprozess mit der Ausbildung neuer, funktionaler Muster in Gang setzen. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, daß sie auch eigenständig vom Klienten zu Hause angewendet werden kann. Die Methode kann sich insbesondere auch zur Auflösung tiefsitzender und sonst schwer zugänglicher Denk-, Glaubens- und Handlungsmuster eignen.
Anwendungsgebiete sind zum Beispiel:
- stark belastende negative Gefühle wie starke Aggressivität, Schuld- und Schamgefühle, Eifersucht und Neid.
- Traumata, Ängste und Panikattacken, depressive Verstimmungen, Suchtprobleme, Gewichtsprobleme u. a.
Weiterhin kann die Methode zur Stressbewältigung und als Mittel zur Leistungsteigerung (z.B. beim Sport) eingesetzt werden. Sie ist mit anderen psychotherapeutischen Methoden gut kombinierbar.
* * *